Worauf es sich zu achten lohnt …

Wechsel der Wohngebäudeversicherung

Was man als Käufer einer Immobilie zum Thema Wohngebäudeversicherung wissen muß !!

Mit dem Kauf einer Immobilie geht es los. Sie haben plötzlich jede Menge Verantwortung und das für richtig hohe Werte. Erwerber einer Eigentumswohnung haben es in Regel hier recht leicht. Üblicherweise kümmert sich der Verwalter um das Thema Gebäudeversicherung. Er sorgt für den ausreichenden Versicherungsschutz des Gebäudes und deren Eigentümer. Er schließt eine Wohngebäudeversicherung und meist auch eine Haus-und Grundbesitzerhaftpflicht für die Eigentümergemeinschaft ab und hält diese auf dem aktuellen Stand.

Aber Vorsicht: es gibt auch Einfamilienhäuser die rechtlich als Eigentumswohnung gelten. Bei diesen Objekten haben Sie als Eigentümer meist eine nur für Ihr Objekt gültige einzelne Wohngebäudeversicherung. Somit gilt für Sie selbiges, wie für den klassichen Hauseigentümer, dessen Haus nicht als Wohnung nach WEG ( Wohneigentumsgesetz) gilt.

Was passiert denn nun konkret?
Wenn Sie als Käufer eines Hauses den Kaufpreis gezahlt haben, sollten Sie sich schon einmal intensiv mit dem Thema Wohngebäudeversicherung auseinander setzen. Denn nach der Zahlung des Kaufpreises, wird meist kurzfristig innerhalb weniger Wochen das Eigentum im Grundbuch auf Sie umgeschrieben.
Sobald diese Eigentumsumschreibung grundbuchrechtlich erfolgt ist, haben Sie genau 1 Monat Zeit sich zu entscheiden ob Sie
a) die alte Versicherung übernehmen wollen
oder
b) die bestehende Versicherung kündigen und zu einem anderen Anbieter wechseln.

Reagieren Sie innerhalb dieses 1 Monats nicht, bleibt alles beim alten. Sie übernehmen ohne weitere Erklärung den bestehenden Versicherungsvertrag beim Versicherer Ihres Voreigentümers.

Achtung: Wechseln aber richtig

Wer bei der Wohngebäudeversicherung nur auf den Preis schaut, hat schnell das Nachsehen. Wichtig ist neben einer günstigen Jahresprämie, dass Sie richtig versichert sind.Leider ist es für den Laien kaum möglich die Versicherungsbedingungen veschiedener Anbieter miteinander zu vergleichen. Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrer Entscheidung. Faxen Sie uns doch die Unterlagen zu der bestehenden Gebäudeversicherung zu und wir lassen Ihnen über einen Spezialversicherer ein Vergleichsangebot zukommen. Wir haben Kontakt zu einem Maklerpool, über den der Vergleich recht objektiv und einfach möglich ist.

Unsere Faxnummer lautet: 0 23 23 – 96 56 45

Nutzen Sie unseren Service

10 oder 15 Jahre?

Wie man bei der Zinsbindung für Hypothekendarlehen rechnen muß

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Bauherren und Wohnungskäufer auf der Suche nach dem richtigen Anbieter für die Hypothekenfinanzierung dürfte das alte Sprichwort aus der Seele sprechen. Denn selbst wenn der günstigste Geldgeber schon längst gefunden ist, stehen weitere wichtige Entscheidungen an. Zum Beispiel, wie lange die aktuellen Darlehenszinsen festgeschrieben werden sollen. Im derzeitigen Zinstief gilt natürlich der allgemeine Grundsatz: Die heutigen Traumkonditionen sollte man sich langfristig sichern, also mindestens für zehn Jahre.

Doch auch Festschreibungen auf 15, 20 oder mehr Jahre sind möglich. Natürlich nur gegen einen Aufpreis. Ob der sich lohnt, kann im Voraus niemand mit Sicherheit sagen. Aber Vergleichsberechnungen derDirektbank ING-Diba geben wichtige Entscheidungshilfen: Hypothekenkredite mit 15jähriger Zinsbindung kosten derzeit im Schnitt circa 0,65 Prozentpunkte mehr als ein Zehn-Jahres-Darlehen. Das bedeutet bei einem 100 000-Euro-Kredit im ersten Laufzeitjahr immerhin eine um 650 Euro höhere Zinskosten. Eine Mehrbelastung, die viele Bauherren abschrecken könnte.

Doch als Gegenwert bietet die Langfristbindung fünf zusätzliche Jahre Zinssicherheit. Ob der Zinsaufschlag unter dem Strich eine lohnende Investition war, zeigt sich jedoch erst nach zehn Jahren. Denn entscheidend für die Vergleichsrechnung gegen eine Zehn-Jahres-Festlegung ist der dann aktuelle Zins, den das zur Anschlußfinanzierung anstehende kürzer laufende Darlehen dann kosten würde. Vielleicht erwischt der Kreditnehmer im zweiten Finanzierungsabschnitt deutlich teurere Konditionen – immerhin beträgt der langjährige Durchschnittszins eher acht als sieben Prozent, und es hat auch schon Zeiten gegeben, in denen Baufinanzierer zu Zinsen oberhalb von zehn Prozent verlängern mußten. Befinden sich die Zinsen dann noch im Keller, ist die Zehn-Jahres-Sparstrategie aufgegangen.
Allein aus dem Bauch heraus muß die Zinsbindungsfrage aber nicht entschieden werden. Denn schon heute läßt sich ermitteln, welche Grenze der Anschlußfinanzierungszins nicht überschreiten darf, damit die Rechnung mit der zehnjährigen Zinsbindung aufgeht.

Ein Beispiel: Ein Bauherr braucht 100 000 Euro Fremdkapital und hat die Wahl zwischen zwei Laufzeitvarianten: einem Hypothekenkredit mit einem für 15 Jahre festgeschriebenen Zins von 4,75 Prozent Effektivzins pro anno und einem Zehn-Jahres-Darlehen für effektiv 4,10 Prozent pro Jahr. Inklusive ein Prozent Anfangstilgung beträgt die Monatsrate für den Langfristkredit 479,17 Euro. Nach zehn Jahren stehen noch 87.230,96 Euro Schulden auf dem Konto, am Ende der Zinsbindung nach 15 Jahren 78.184,09 Euro.

Werden die gleichen Raten in das billigere Zehn-Jahres-Darlehen eingezahlt, stiege dadurch die Anfangstilgung auf 1,65 Prozent pro Jahr. Die Folge: Durch die höhere Tilgung betragen die Schulden nach zehn Jahren nur 79.645,58 Euro. Ob der Vorteil von rund 8000 Euro von längerer Dauer ist, bestimmt allein die Anschlußfinanzierung. Orientierung bietet der so genannte Gleichgewichtszins: Nur wenn der Folgekredit für die nächsten fünf Jahre im Beispielsfall weniger als effektiv 6,91 Prozent kostet, fällt die Restschuld nach 15 Jahren geringer als beim Langfristdarlehen aus – eine bei den angenommenen Zinsen recht hohe Wahrscheinlichkeit.

Tip: Jeder Baufinanzprofi sollte seinen Kunden den Gleichgewichtszins berechnen können. Excel-Nutzer aber können auch selbst rechnen: Unterwww.stiftung-warentest.de gibt es entsprechende Programme zum kostenlosen Download.

Achtung: aktuell ( Stand 07.11.2009) beträgt der Zinsunterschied zwischen einer 10 und 15 jährigen Zinsbindung sehr oft bis 0,65 %. Es will nun wohlüberlegt sein, für welche Zinsbindung Sie sich entscheiden.
Lassen Sie sich von uns beraten.

Quelle: Berliner Morgenpost
Die Zinswerte wurden von uns an das aktuelle Zinsniveau angepasst.

Zauberwort Forwarddarlehen. Zinsen für die Anschlussfinanzierung jetzt schon sichern.

Sie sind bereits stolzer Besitzer einer Eigentumswohnung oder eines Hauses. Ihre Zinsbindung läuft aber noch vielleicht 2 Jahre und Sie beobachten mit Sorge das Zinsniveau. Die beiden Zinssteigerung einmal etwa Anfang Oktober 2005 und einmal Mitte Januar 2006 zaubern, obwohl sich der Markt jeweils wieder etwas gesenkt hat, Sorgenfalten auf Ihre Stirn.

Gerne würden auch Sie sich die heute historisch günstigen Zinsen schon zum Termin Ihrer Anschlussfinanzierung sichern.

Warum machen Sie dies nicht einfach?

Mit dem Forwarddarlehen können Sie sich den heute günstigen Zins schon für die Ablösung Ihres Baukredites am Ende der Zinsbindung sichern. Der Zins für eine solches Darlehen ist etwas höher als die heute aktuelle Zinskondition für die gleiche Zinsbindung.Dafür beginnt die Zinsbindung in der Regel aber auch erst am gewünschten Ablösetermin zu laufen.

Würde man heute ein normales Baudarlehen mit der z.B. einer Zinsbindung von 10 Jahren festschreiben, wäre am Termin der Ablösung zum Beispiel in 1.2007 nur noch 9 Jahre der Zinsbindung über. Eventuell sind auch ab einem bestimmten Termin zusätzlich noch Bereithaltungszinsen zu zahlen und die Sache wird schnell uninteressant.
Das Forwarddarlehen ist hier optimal, wenn man heute schon die Zinsen sichern will.

Ein konkretes Beispiel:
Familie W. aus Herne kam Ende Januar zu uns ins Büro mit der Bitte ihnen ein Darlehen anzubieten,mit welchem Sie die jetzige Bank zum 31.12.2007 ablösen könne.

Bei der Anschlussfinanzierung von Familie W. aus Herne zum Termin 31.12.2007, konnten wir Ihnen eine 15 Jahreszinskondition in Höhe von 4,40 % nominal ( anfänglich effektiver Jahreszins 4,49%) über einen Bankpartner der Freien Hypo anbieten. Und das inklusive des Zinszuschlages für das Forwarddarlehen.
Besser wird es wohl kaum gehen.